Hinter den Kulissen

Babelsbergs berühmteste Straße, die »Berliner Straße«, existiert genaugenommen gar nicht.

Die Freiluftkulisse auf dem Gelände des Studios Babelsberg entstand 1998 zum Kinofilm Sonnenallee unter der Regie von Rainer Schaper, nachdem die Filmemacher in ganz Berlin keinen passenden Straßenzug „mit Mauer und Grenzübergang“ fanden. Erste Pläne und Vorhaben der DEFA scheiterteten bereits zu DDR-Zeiten aus Kostengründen.

Auf dem 7.000 Quadratmeter großen Areal des Filmstudios stehen etwa 26 Hausfassaden aus versiegelten Platten und verputztem Drahtgewebe, die von bis zu 14 Meter hohen Stahlkonstruktionen gehalten werden und sich flexibel umgestalten lassen. Für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen diente das vielfältige Set seither als Kulisse.

Berliner Straße Potsdam Babelsberg 2006

Babelsbergs berühmteste Straße existiert genaugenommen gar nicht.

Berliner Straße Potsdam Babelsberg 2006

Unter anderem entstanden die Filme „Sonnenallee” und „Der Pianist” in den wechselnden Kulissen der „Berliner Straße”.

Berliner Straße Potsdam Babelsberg 2006

Die gesamte Fassadenkulisse ist an Stahlgerüste montiert ...

Berliner Straße Potsdam Babelsberg 2006

... um flexible Umgestaltungen und Umbauten zu realiseren.

Quellen

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