Elmenhorst gewann erneut

Die Nachwuchs-Abteilung des SV Warnemünde Fußball veranstaltete am Wochenende den 10. Atlantic-Cup.

Vor fast elf Jahren hat demnach alles begonnen. Ein Mann im Verein hatte die Idee ein besonderes Turnier für Nachwuchs-Mannschaften auszurichten. Es sollte ein spezieller Vereinshöhepunkt sein und für alle Gäste ein unvergessliches Erlebnis werden. Ronald Adam, heutiger Leiter im Kartenvertrieb des FC Hansa Rostock, konnte seine einstige Vision am Sonnabend wahrhaftig erleben.

Zum zehnten Jubiläum der internationalen Veranstaltung organisierte der Traditionsklub neben dem Kleinfeld-Turnier für E-Junioren parallel ein Turnier für Oldies. Insgesamt nahmen elf nationale sowie zwei dänische Teams, vom Køge Boldklub, an den Wettbewerben teil.

Nach einer zünftigen Hafenrundfahrt am Freitagabend begann der sportliche Teil am Sonnabend im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark auf zwei Feldern. Im Spiel-Modus Jeder gegen Jeden erkämpften sich die Jungs der LSG Elmenhorst mit zwei Punkten Vorsprung wie im Vorjahr den begehrten Wanderpokal des Restaurants „Atlantic“. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der SV Eintracht Gransee sowie der VfL Halle 96 vor den Lokalmatadoren des SV Warnemünde. In der Wertung „Bester Spieler“ des Turniers konnte der dänische Køge Boldklub mit Jonas Nielsen einen Erfolg feiern. Die Ehrung „Bester Torhüter“ ging an Leon-Philipp Junge von der zweiten Mannschaft (jüngerer Jahrgang) des SV Warnemünde. Torschützenkönig wurde Martin Gradtke vom Lokalrivalen und Titelträger LSG Elmenhorst.

Im Turnier der Senioren-Mannschaften konnte sich der SV Eintracht Gransee, punktgleich mit dem SV Warnemünde, lediglich aufgrund des besseren Torverhältnis durchsetzen. Beide Teams verloren im gesamten Turnierverlauf keine Begegnung und trennten sich im direkten Vergleich unentschieden.

Auch in diesem Jahr trugen die Bäcker und Schornsteinfeger in einem eigenwilligen und einzigartigen Fußball-Duell zur Unterhaltung der Zuschauer bei. Im Gegensatz zum letztjährigen Aufeinandertreffen „Schwarz gegen Weiß“ konnten die Schornsteinfeger diesmal die Partie mit 7:2 für sich entscheiden. Seit 1997 spielen beide Zünfte in Berufskleidung gegeneinander und bekämpfen sich vor dem Anstoß traditionell mit Mehl und Ruß.

Der Artikel wurde am 29. Juni 2004 in den Norddeutschen Neuesten Nachrichten (NNN) veröffentlicht.

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