Reiseblog und Fundstücke aus Berlin und der Welt
Leihamt der Stadtgemeine Berlin 2011
Berlin

Berliner Spitznamen von Wahrzeichen, Plätzen und Persönlichkeiten

Berliner Spitznamen von Bauwerken, Plätzen, Wahrzeichen und Persönlichkeiten. Was sie bedeuten und wofür sie stehen.

Spitznamen von A bis Z

Alex: Alexanderplatz in Berlin-Mitte.

Bonnies Ranch: Die Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Reinickendorf. Das psychiatrische Krankenhaus wurde 1880 gegründet und erhielt 1957 seinen heute bekannten Namen, den es allerdings 2002 im Zuge einer Vereinheitlichung der Namen der Krankenhäuser verlor – offiziell nennt sich die Klinik nun Humboldt-Klinikum am Standort Oranienburger Straße.

Boxi: Boxhagener Platz in Friedrichshain.

Café Achteck: Eine scherzhafte Bezeichnung für bestimmte öffentliche Pissoirs in Berlin. Diese Bedürfnisanstalten bestehen aus sieben grün lackierten gusseisernen Wandsegmenten und bilden einen achteckigen Grundriss. Die achte Wand fehlt und bildet den Eingang, bei dem ein davor stehender Paravent aus mindestens drei Segmenten einen Sichtschutz bildet.

Castingallee: Kastanienallee im Prenzlauer Berg.

Erichs Lampenladen: Palast der Republik in Berlin-Mitte. Er wurde zwischen 2006 und 2008 abgerissen.

Erpel: Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg, abgekürzt E.-R.Pl.

Goldelse: Bezeichnung der Figur auf der Spitze der Berliner Siegessäule.

Görli: Görlitzer Park in Kreuzberg.

Gürteltier: Ludwig-Erhard-Haus in Charlottenburg.

Hungerharke: 1951 wurde auf dem Platz der Luftbrücke vor dem Tempelhofer Flughafen ein Denkmal errichtet: Mit drei nach Westen gerichteten Rippen symbolisiert es die drei Luftkorridore, die zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik bestanden. Die Rippen werden von den Berlinern auch als Krallen der Hungerharke bezeichnet – somit bezieht sich der Spitzname auf das Luftbrücken-Denkmal.

Icke: Thomas „Icke“ Häßler, 1966 in West-Berlin geboren, ist ein international bekannter Fußballer. Die größten Erfolge des Mittelfeldspielers waren der Weltmeistertitel 1990 und der Europameistertitel 1996.

Kotti: Kottbuser Tor in Berlin-Kreuzberg.

Langer Lulatsch: Funkturm in Westend.

Lippenstift und Puderdose: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Charlottenburg.

Nuttenbrosche: Brunnen der Völkerfreundschaft auf dem Alexanderplatz in Mitte.

Peti: Petersburger Platz in Berlin-Friedrichshain.

Potse: Potsdamer Straße in Schöneberg.

Rotes Rathaus: Das Berliner Rathaus in Mitte ist Amtssitz des Regierenden Berliner Bürgermeisters. Der Spitzname ist dabei allerdings nicht politisch zu verstehen, sondern auf die rote Fassade des Gebäudes zurückzuführen.

Rosaroter Bunker: Alexa am Alexanderplatz in Mitte.

Schwangere Auster: Haus der Kulturen der Welt.

Telespargel: Fernsehturm am Alexanderplatz in Mitte.

Tränenpalast: Abfertigungshalle des ehemaligen Grenzübergangs Friedrichstraße in Mitte.

Waschmaschine: Kanzleramt in Mitte.

Wasserklops: Weltkugelbrunnen am Breitscheidplatz in Charlottenburg.

Welli: Der Wellblechpalast ist seit dem 7. Oktober 2001 auch offiziell der Name der Halle 1 des Kunsteisstadions im Sportforum Hohenschönhausen in Berlin, welches bis zum Ende der DEL-Saison 2007/08 die Heimat des Eishockeyteams Eisbären Berlin war.

Wowi: Klaus Wowereit, Bürgermeister a.D.

Quellen und Links

Und jetzt du!

Wer weitere Abkürzungen und/oder deren Bedeutungen kennt, melde sich bitte umgehen über die Kommentare oder per E-Mail. MFG!

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